ZYTOLOGIE

ZYTOLOGIE

Die Zytologie bezeichnet die Lehre vom Aufbau der Zelle und ihren Funktionen. Durch die mikroskopische Beurteilung des vom Gebärmutterhals gewonnenen Abstrichs („PAP-Abstrich“ oder „PAP-Test“) ist eine Erkennung von Dysplasien (=Krebvorstufen) an Zellen möglich, noch Jahre bevor es zur bösartigen Entartung derselbigen kommt. Ursache für die Zellveränderungen bildet die Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV).

 

Die Erfindung des PAP-Abstrichs durch den griechischen Arzt George Papanicolaou führte nach flächendeckender Anwendung der Krebsvorsorge zu einem deutlichen Rückgang der Inzidenz (=Neuerkrankungen) des

(=Gebärmutterhalskrebs) in Deutschland.

Heute zählt das Zervixkarzinom zu den seltenen Organkrebsen in Deutschland. Vorraussetzung für eine frühzeitige Erkennung von Veränderungen ist die regelmäßige frauenärztliche Untersuchung.

 

An der Seite des konventionellen Abstrichs sind heute moderne Methoden gerückt, die eine sinnvolle Ergänzung zur Früherkennung von veränderten Zellen darstellen.

INFORMATIONEN FÜR PATIENTINNEN

Im Folgenden können sich Frauen über die Themen Früherkennung am Gebärmutterhals und HPV sowie über weitere Methoden der Früherkennung detailliert informieren.

HÄUFIGE FRAGEN

(Bei Klick auf die Frage wird die Antwort eingeblendet.)

Konnten wir Ihre Fragen nicht beantworten? Schreiben Sie uns eine Mail an info@zydolab.de

INFORMATIONEN FÜR ÄRZTE

Unser zytologisches Labor bietet unseren Kollegen Wissenswertes zu den Themen Zytologie und Differentialkolposkopie. Hierbei steht die Darstellung praxisrelevanter Themen im Vordergrund. Wir stellen ihnen interessante Materialien zur Verfügung, die eine nützliche Ergänzung ihrer täglichen Praxisarbeit darstellen sollen.

Wünschen Sie besondere Informationen oder benötigen Sie auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Broschüren – dann zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Die folgenden Untersuchungsmethoden identifizieren Risikopatientinnen und werden in unserem zytologischen Labor eingesetzt:

(Bei Klick auf die Untersuchungsmethoden wird die Erklärung eingeblendet.)

MÜNCHENER NOMENKLATUR III

Seit dem 01.01.2015 gilt die neue Münchener Nomenklatur für die gynäkologische Zytodiagnostik der Zervix uteri. Aufgrund neuester Erkenntnisse zur Tumorbiologie des Zervixkarzinoms und dem erhöhten Anspruch an die Sensitivität des Untersuchungsverfahrens bei deutlichem Rückgang der Inzidenz der Erkrankung, wurde eine Überarbeitung der Nomenklatur durch die

Koordinationskonferenz für Zytologie („KoKoZyt“) durchgeführt.

Die wesentlichen Änderungen sind im Folgenden aufgeführt:

  • unter Beibehaltung der Gruppen I bis V werden Subgruppen eingeführt
  • Suffixe zeigen in den Subgruppen den betroffenen Epitheltyp an
  • Glanduläre Läsionen werden durch das Suffix „-g“ nun ebenfalls statistisch erfasst
  • die Gruppe IIID wird in IIID1 und IIID2 untergliedert
  • Schaffung einer neuen Gruppe „IIa“ für unauffällige Abstriche mit auffälliger Anamnese/Klinik der Patientin
  • die Gruppe II wird neudefiniert - in ihr finden sich nun nur noch Zellbilder, die ein potenzielles Risiko für eine Veränderung in Richtung Dysplasie darstellen können.

PRAXISRELEVANTES AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

HPV-IMPFUNG

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HPV-IMPFUNG NACH KONISATION

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PATIENTINNENANFRAGE ZUR KOSTENÜBERNAHME DER HPV-IMPFUNG BEI PATIENTINNEN ÜBER 18

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PATIENTINNENANFRAGE ZUR KOSTENERSTATTUNG DER HPV-IMPFUNG

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MÜNCHENER NOMENKLATUR III

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ZUVERLÄSSIGE DIAGNOSTIK – ZELLE FÜR ZELLE

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